Im Rahmen des Themas „Ukraine und Ukrainer“ haben die Studierenden der akademischen Gruppe PR-71/1 das Regionalmuseum für Heimatkunde Sumy vor kurzem besucht. Den Studierenden wurde eine Führung der historischen und landeskundlichen Wissensrichtung angeboten mit dem Schwerpunkt „Geschichte der Region Sumy von der Antike bis zur Gegenwart“.

Die künftigen Übersetzerinnen wurden äußerst beeindruckt von der Vielfalt der Exponate, deren Anzahl in den Museumsfonds ca. 45.000 beträgt. Darunter sind archäologische, numismatische, ethnographische und paläontologische Sammlungen, wertvolle historische Dokumente, limitierte Auflagen von Büchern und Haushaltsgegenstände. Außerdem hatten die Studierenden eine Möglichkeit, die Ausstellung „Frauenbild im Spiegel der Zeit“ zu besichtigen. Traditionsgemäß findet eine retrospektive Ausstellung im Regionalmuseum Sumy jeden Frühling statt. Dieses Jahr stellt das Museum Frauenkleidung und Accessoires, Musterstücke der Kosmetikprodukte und Bastelhandwerke Ende des 19. – Mitte des 20. Jahrhunderts für Sumy Einwohner und die Stadtgäste aus. Antike Möbel und kunsthandwerkliche Gegenstände werden zu improvisierten Innenausstattungen kombiniert, sodass sie eine Atmosphäre von Gastfreundschaft und Gemütlichkeit schaffen. Als ein thematisches Highlight der Ausstellung dient die Sammlung der Fotografien von Viacheslav Moloshenko, die die Bilder von Frauen aus der Region Sumy aus verschiedenen Perspektiven darstellen: Beruf, Leben, Familie, Schönheit und Liebe. Die Studierenden hatten eine wunderbare Gelegenheit, mehr über die Geschichte und Kultur ihres Heimatlandes zu erfahren. Sie mahnen alle dazu, diesem Museum einen Besuch abzustatten.

Anastasiia Korotun, PR-51